Podiumsdiskussion zur geplanten Stauffenberg-Professur
Donnerstag 16. April 2009 von Redaktion

Zur geplanten Graf Stauffenberg Professur, ausgerechnet für "Ethik in der Politik", veranstaltet der AKPol am 30.April eine Podiumsdiskussion mit den Proffessoren Zintl und Illies sowie je einem Vertreter der parteinahen Hochschulgruppen.
Der SDS begrüßt dies, da es aus unserer Sicht erheblichen Aufklärungsbedarf über Stauffenberg gibt, und wird natürlich teilnehmen. Wir sind weiterhin der Meinung, dass es für Denkmäler und Professuren weit bessere Persönlichkeiten, auch aus Bamberg, gäbe als Stauffenberg mit seinen einduetig demokratiefeindlichen, rassistischen und antisemitischen Positionen. Sein Widerstand darf man natürlich durchaus Anerkennen, nur sollte man Stauffenberg im Gesamtkontext betrachten und ihn nicht zu jemandem machen der er nicht war. Sein Widerstand war keinesfalls durch demokratische oder humanistische, sondern allein durch nationalistische, völkische bzw. monarchistische Vorstellungen motiviert. Für eine besondere Ehrung ist dies unserer Meinung nach untragbar.
Die Diskussion findet statt am 30.4. ab 18 Uhr im Audimax (F157) in der Feldkirchenstraße 21. Für den SDS wird der örtliche Vorsitzende der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Günter Pierdzig, teilnehmen.